Larson Österberg

Einen Künstler, den es zwar zufällig in das Schärenstädtchen Ekenäs/ Tammisaari verschlagen hat, dessen Werk aber trotzdem zu dem Ort und der Gegend passt und mit ihnen in Verbindung oder sogar in einer Art Dialog steht (und der es im Gegensatz zu Helene Schjerfbeck hier ganz gut findet), ist der Maler Larson Österberg. Man würde ja glauben, dass das dominierende Element an einem Ort, der von Meer und kleinen Inseln umgeben ist, das Wasser wäre. Trotzdem ist es, wenn man dann hier ist, in Wirklichkeit die Luft. Und genau um sie, bzw. um den Himmel, geht es bei Larson Österberg: In seinen figurativen Bildern ist unten ein bisschen Boden, ein wenig Landschaft, über denen sich dann ein weiter Himmel ausbreitet, wolkig, in vielen Schattierungen und Tonalitäten, manchmal wild, manchmal gedeckt. Figuren an sich kommen in ihnen keine vor - vielmehr hat man beim Betrachten das Gefühl, selbst im Bild zu stehen, und auf das Panorama zu blicken.

Parallel zu diesen schafft Larson Österberg auch rein abstrakte Malereien. Und obwohl sie in Farb- und Formgebung fast ein bisschen an Blumen denken lassen, haben auch sie einen sehr transparenten und luftigen Charakter. Der Himmel setzt sich gewissermaßen durch.

Mit Galerien schaut es in Ekenäs/ Tammisaari denkbar schlecht aus, und Helsinki ist weit. Die meisten Verkäufe finden daher über das Internet statt. Ein Weg, den ja auch KUOKA schon seit längerem beschreitet, und mit begleitenden Galerie-Ausstellungen variiert und ausbaut.

 

Larson Österberg kann in seinem Atelier in Ekenäs/ Tammisaari besucht werden, und im Internet unter

www.larsonosterberg.com

 

 

 

Julia Maurer

 

 

 

Bildlegenden:

Header, 1-7: Larson Österbergs Atelier in Ekenäs/ Tammisaari