Jakob Lena Knebl: Oh...


Jakob Lena Knebls Ausstellung „Oh...“ im Mumok ist sehr erfrischend. Sie erstreckt sich über zwei Ebenen. In der Erste ist das Licht gedämpft wodruch sie insgesamt theatralischer wirkt. Verschiedene bühnenartige Sequenzen sind aufgebaut. Teilweise scheint es wie ein Spiegelkabinett, in denen die Künstlerin Stücke der hausinternen Sammlung, sowie eigene Werke zeigt, die auf die Sammlungsstücke Bezug nehmen, bzw. ihnen auch eine neue Bedeutungsebene hinzufügen.

Vor allem so manchem Werk der Minimal Art tut diese Frischzellenkur gut: durch die Präsentation in wohnzimmerartigen Szenen verlieren sie ihre - ohne respektlos sein zu wollen - Heilige-Kuh-artigkeit und werden wieder greifbar und zugänglich.
Eine Ausstellung, die keinen Respektabstand wahrt, und zeigt, dass Kunst vor allem auch ein Spiel ist. Man muss keine Angst haben vor ihr!

 

Julia Maurer



Informationen zum Verantstaltungsort:

mumok
Museum moderner Kunst
Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien


www.mumok.at