„iroiro“

Erwin Reisner

Während bei der ersten Ausstellung Erwin Reisners in der 31st Gallery, „iro“, vor allem abstrakte Malerei gezeigt wurde, liegt der Fokus nun, bei „iroiro“, auf gegenständlichen Werken.

Der 1947 in New York geborene Künstler begann sich bereits als Jugendlicher mit Kunst auseinander zu setzen, und diese langjährige Erfahrung und tiefgreifende Praxis lassen seine Bilder und Handschrift auch erkennen. Trotzdem und trotz des roten Fadens, der sehr wohl vorhanden ist, lässt er sich nicht auf einen Aspekt allein fixieren, was nach vieljähriger Tätigkeit ja manchmal passiert, denn Erwin Reisner lotet in seinen Bildern die Möglichkeiten vieler Stile und Techniken aus. Die Sujets sind dabei meistens unaufgeregt alltäglich und erlangen durch die malerische Erforschung und Umsetzung psychologische Tiefe.

Vier nicht-figurative Arbeiten lockern die Ausstellung auf, machen sie dynamisch, und geben vor allem einen umfassenderen Einblick in Erwin Reisners vielschichtiges Schaffen.
Ein nicht lauter, aber starker Start in den Herbst.



Julia Maurer

 

 

Informationen zum Veranstaltungsort:

31st Gallery
Lange Gasse 27
1080 Wien

 



Bildlegende:
Header: Ausschnitt aus „Radfahrender Bub“, 78 x 92cm, Öl auf Leinwand
1: „Radfahrender Bub“, 78 x 92cm, Öl auf Leinwand
2: Ausstellungsansicht (von links „Schäferin“, 49,5 x 74cm, Öl auf Leinwand; ohne Titel, 45 x 63cm, Mischtechnik auf Papier)
3: Ausstellungsansicht (von links  „Knabe“, 68 x 90cm, Öl auf Leinwand; „im Supermarkt“ 65 x 90cm, Öl auf Leinwand)