*Erinnerungen an die Zukunft*

Ein Gespräch zwischen Ariadne von Schirach und Barbara Mithlinger

Eine Vernissage von Julia Maurer

Wie uns Erinnern und Gedenken dabei helfen können, das Gute, Böse und Widerständische zu verstehen. Eine Auseinandersetzung mit (Familien) Geschichten, mit den Untiefen, Widersprüchen und Wunderbarkeiten des menschlichen Seins. Ein Plädoyer für das Lebendige.

Ariadne von Schirach & Barbara Mithlinger, zwei Frauen, zwei unterschiedliche (Familien) Geschichten, zwei Nachgeborene verbindet ein gemeinsames Anliegen: Von einem in die Geschichte geworfenen, menschlichen Entwurf zu einem wachen, lebendigen, selbstbestimmten Individuum zu werden. Gemeinsam ergründen sie, warum es wichtig ist, das eigene Leben (zurück) zu fordern.
Umrahmt wird das Gespräch von den Bildern Julia Maurers: „Zarte Linien, zerbrechlich anmutende Wesen, flüchtige Momentaufnahmen von seelenvoller Tiefe irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit.

“Die Revolte beginnt damit, das eigene Leben (zurück) zu fordern
- Hanna Arendt

Moderation des Abends: Matthäus Traunfellner
Live-Musik von past perfekt http://pastperfekt.com

Julia Maurer, bildende Künstlerin. Studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Walter Obholzer und Erwin Bohatsch. Zahlreiche Ausstellungen, lebt und arbeitet in Wien

Ariadne von Schirach, Philosophin und Autorin. Sie studierte Philosophie in München und Berlin. Sie lehrt an der Berliner Universität der Künste und ist Gastdozentin an der HFBK in Hamburg und an der Donau-Universität Krems. Sie arbeitet als freie Journalistin und Kritikerin und wurde bekannt als Autorin derSachbuch-Bestseller »Der Tanz um die Lust« und »Du sollst nicht funktionieren«.

Barbara Mithlinger, Historikerin und Künstlerin. Sie studierte, Geschichte, Gesang (Chanson) und Schauspiel in Wien Obfrau des Johann Mithlinger Gedenkvereins. Derzeit Doktoratsstudium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, Ausbildung im Bereich Kommunikation und Konfliktmediation



Eine Veranstaltung des Johann Mithlinger Gedenkvereins für kulturelle Erinnerungsarbeit.

Freier Eintritt

Fotolegende: Julia Maurer, Niemandsland (2), 10 x 15cm, Ölpastell und Öl auf Baumwolle, 2017)